Kommando Schlapphut: Knifflige Fälle aus der Welt der Medien

Ein modulares Blended-Learning-Projekt für Kinder von 10-13 Jahren

Im Projekt „Kommando Schlapphut“ durchlaufen Kinder als Teil eines Teams „Detektiv-Ermittlungen“ und erlernen dabei spielerisch Grundlagen zur Entwicklung von Medienkompetenz. Thematisiert wird eine große Bandbreite an für die Altersgruppe relevanten Inhalten: von der Reflexion des eigenen Medienumgangs, dem kritischen Hinterfragen von Medieninhalten und Fake News, über Cybermobbing und persönliche Daten bis hin zu möglichst sicheren Einstellungen in beliebten Apps.

Die Ermittlungen sind auf einer von uns entwickelten Online-Plattform zugänglich. Das Projekt ist modular aufgebaut und wird auf die konkreten Bedarfe Ihrer Gruppe angepasst: Wahlweise können alle Ermittlungen oder speziell ausgewählte Module durchlaufen werden.
Je nach Bedarf kann das Projekt hybrid, d.h. in einer Mischung aus Präsenzterminen und Online-Lerneinheiten oder als reines Online-Projekt durchgeführt werden.

 

Die verfügbaren Ermittlungen im Überblick:

 

Inspektor Karl möchte die neuen Detektiv*innen des Teams „Kommando Schlapphut“ und ihren Medienumgang kennenlernen.

 

Einige merkwürdige Dinge haben sich zugetragen und wir wissen nicht, was sich dahinter verbirgt. Menschen bekommen Nachrichten geschickt oder sehen Clips – doch wer oder was könnte dahinter stecken? Ausgehend von einer dargestellten Situation gestalten die Detektiv*innen eigene Bilder, die die Hintergründe aufdecken.

 

Ein Erpresserbrief trifft in der Zentrale von Kommando Schlapphut ein. Private Daten wurden geklaut. Die Detektiv*innen müssen diese finden und festlegen, welche Daten auf keinen Fall für alle sichtbar werden sollten und welche Angaben ohne Gefahr veröffentlicht werden können.

 

Die Detektiv*innen identifizieren möglichst sichere Einstellungen von beliebten Apps wie Instagram, WhatsApp, TikTok und Snapchat. Es wird dadurch keine Empfehlung ausgesprochen, diese Apps zu nutzen, aber für den Fall einer Nutzung unterstützt diese Ermittlung den bestmöglichen Schutz der Kinder und ihrer Daten.

 

Immer wieder kommt es zu  Vorfällen zwischen Kindern und Jugendlichen: fiese Nachrichten werden verschickt, peinliche Bilder gepostet, Einzelne aus Chat-Gruppen ausgegrenzt. Cybermobbing! Der Ermittlungs-Auftrag: Klärt auf, was Cybermobbing ist und was man tun kann, wenn man davon betroffen ist. Mit Hilfe von Input-Videos zu den verschiedenen Aspekten von Cyber-Mobbing erarbeiten sich die Detektiv*innen Hintergrundwissen zum Thema.

 

Inspektor Karl schleust die Detektiv*innen als Undercover-Agenten in eine Schulklasse ein, in der es einen Fall von Cyber-Mobbing gibt. Jede*r schlüpft in eine Rolle, aus deren Sicht erzählt wird, was passiert. So nehmen die Detektiv*innen gemeinsam ein Hörspiel auf. Ziel ist es, einen emotionalen Zugang zum Thema Cybermobbing herzustellen und somit vertiefend präventiv zu wirken. Zudem wird ein eigenes mediales Produkt erstellt.

 

In dieser zweigeteilten Ermittlung gehen die Detektiv*innen auf Wahrheitssuche: Zunächst geht es in einem Memory-Spiel darum, Fake News als solche zu erkennen und sich mit den dahinter stehenden Absichten auseinanderzusetzen. Im zweiten Teil beantworten sie Fragen rund um das Thema Recherchieren und setzen sich darin mit Suchmaschinen und Quellen auseinander.

 

 

Um nachhaltig wirksam zu werden, müssen die Ermittlungen in Gespräche und gemeinsame Reflexion eingebettet werden. So können auch aktuelle Themen und Anliegen der Kinder aufgegriffen und besprochen werden. Zusätzlich können die Ermittlungen durch vertiefendes medienpraktisches Arbeiten angereichert werden. Eine Begleitung dabei kann wahlweise durch Sie oder uns erfolgen – sprechen Sie uns an, sodass wir die für Sie optimale Lösung gemeinsam entwickeln und Ihnen ein passgenaues Angebot erstellen können.